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Klug, klüger, am klügsten – Intelligenz bei Tieren

Dass Tiere zu besonderen Intelligenzleistungen fähig sind, zeigen immer mehr Fachpublikationen. Wie sich diese Fähigkeiten entwickelten, ist noch unklar. Womöglich förderte das gesellschaftliche Leben die Intelligenz. ...

Hochgebildete Musterschüler wie die 36 Jahre alte Gorilladame Koko oder der vor kurzem mit 31 Jahren gestorbene Graupapagei Alex erstaunen und erstaunten die Welt immer wieder mit ihren kommunikativen – und intellektuellen – Fähigkeiten. Der Gorilla soll dabei aus einem Wortschatz von über 1000 Wörtern schöpfen. Der Papagei konnte zählen, Farben, Formen sowie Objekte benennen, hatte ein Konzept von «Null» und gebrauchte einfache Sätze wie «Ich will . . .». Auch von wild lebenden Tieren gibt es Beispiele für besondere Intelligenzleistungen – wobei sie ihre intellektuellen Kapazitäten allerdings eher praktischer einsetzen. Dass der Mensch nicht das einzige intelligente Lebewesen auf der Erde ist, zeigen denn auch immer neue Studien. Welche Faktoren genau zur Entwicklung von kognitiv besonders leistungsfähigen Gehirnen beigetragen haben, weiss man noch nicht. Verschiedene Ansätze werden hier zur Erklärung herbeigezogen.

Werkzeugmacher

Im Jahr 1960 beobachtete Jane Goodall im Gebiet des heutigen Gombe National Park in Tansania den Schimpansen David Greybeard bei einer ungewöhnlichen Tätigkeit: Er hatte, wie sie herausfand, mit einem Grashalm nach Termiten gefischt. Nicht lange danach zeigte sich, dass die Schimpansen solche einfachen Werkzeuge nicht nur benutzten, sondern sogar selbst herstellten, indem sie etwa Zweige von ihren Blättern befreiten. Vor diesen Beobachtungen war man davon ausgegangen, dass nur der Mensch hierzu imstande sei. Bis heute kennt man allein von den Menschenaffen Dutzende solcher Beispiele; es sind gar ganze Werkzeugkulturen bekannt. Auch Neukaledonische Krähen sind äusserst begabte «Handwerker», die aus Blättern und Dornen Werkzeuge fertigen, mit deren Hilfe sie verborgene Leckereien aus Ritzen oder Spalten ziehen. Und sogar im Meer wird mit Hilfsmitteln gearbeitet: Grosse Tümmler in der Shark Bay in Westaustralien benutzen Schwämme, um mit ihnen am Boden nach Nahrung zu stöbern. Die meisten Hinweise auf ganz besondere kognitive Fähigkeiten hat man aber noch immer von Primaten. Dies dürfte zum Teil daran liegen, dass sich die meisten Untersuchungen auf Primaten konzentrierten, erklärt Klaus Zuberbühler von der University of St. Andrews in Schottland. Primaten seien auf diesem Gebiet aber auch besonders befähigt. Speziell die erwähnten Krähen und andere Rabenvögel haben sich in Untersuchungen in Labor und Freiland jedoch ebenfalls als «intellektuell» sehr begabt erwiesen. Und auch von Elefanten und Delphinen gibt es deutliche Hinweise auf besondere kognitive Fähigkeiten – so lassen Studien beispielsweise vermuten, dass Elefanten und Grosse Tümmler ihr Spiegelbild erkennen, was als grosse Intelligenzleistung gilt. Meist sind die kognitiven Leistungen von Tieren weniger spektakulär, dafür sind sie recht breit gestreut. Sie finden sich unter anderem bei Fischen, Vögeln und den verschiedensten Säugetieren. Man kennt laut Experten mittlerweile mehrere «Intelligenzspitzen»; zu diesen gehören neben den Primaten (mit dem Menschen als Superhirn) die Rabenvögeln und Papageien, Delphine und Elefanten.

Flüchtiges Futter

Verschiedenste Faktoren wurden oder werden als wichtig für die Entwicklung von Intelligenz propagiert. Dazu gehören eine lange Jugend oder die Spezialisierung auf besonders energiereiche Nahrung, die genügend Energie für die «Zusatzleistung» des Gehirns zur Verfügung stellt. Carel van Schaik von der Universität Zürich wiederum hält das soziale Lernen für den Knackpunkt bei der Entwicklung von Intelligenz. Es ermögliche Tieren, in viel kürzerer Zeit Wissen zu erwerben, als wenn sie alles alleine durch Versuch und Irrtum herausfinden müssten, erklärt der Forscher. Dies beschleunige die Entwicklung von Intelligenz, weil sich so jedes zusätzliche «Quentchen Intelligenz» maximal ausnützen lasse. Zurzeit, erklärt man in Fachkreisen, seien allerdings vor allem zwei Thesen im Gespräch, die Hypothesen der sozialen und der ökologischen Intelligenz. Letztere beruht auf der Idee, dass besondere Umweltbedingungen oder auch Spezialisierungen dazu geführt haben, dass bestimmte Arten in ihrer Umwelt schwierigere Aufgaben zu lösen hatten als andere. Frisst ein Tier zum Beispiel Gras, dürfte dessen Nahrungssuche sich einfacher gestalten als diejenige eines Tieres, das sich hauptsächlich von Früchten ernährt. Früchte sind oft nur zu bestimmten Zeiten reif, die Bäume oder Sträucher, an denen sie zu finden sind, stehen verteilt über eine grosse Fläche – ein Fruchtfresser sollte sich also möglichst merken können, wo in seinem Gebiet welche «Obstbäume» stehen, in welchem Reifezustand deren Früchte sind und wie lange sie noch brauchen, bis sie essfertig sind. Tatsächlich sind einige Früchtefresser offenbar imstande, dies zu leisten – und noch viel mehr.


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Feedback Kursteilnehmer

Pascal Andermatt , St.Gallen:

Unglaublich, wie schnell jemand im Stande ist, zu lesen!

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